Saftiger Apfelkuchen mit Joghurt – Leicht, aromatisch und unglaublich einfach

Rezepte

Es gibt Rezepte, die man irgendwann ausprobiert und danach nie wieder vergisst. Genau so ging es mir mit diesem Apfelkuchen. Eigentlich wollte ich nur einen schnellen Kuchen backen, weil sich am Nachmittag spontan Besuch angekündigt hatte. Im Kühlschrank lagen noch ein paar Äpfel, etwas griechischer Joghurt und die üblichen Backzutaten. Ich habe einfach alles zusammengerührt und ehrlich gesagt nicht viel erwartet. Als der Kuchen im Ofen war, zog dieser herrliche Duft nach Äpfeln und Vanille durchs ganze Haus. Noch bevor er richtig ausgekühlt war, hatte sich bereits jeder ein Stück abgeschnitten. Seit diesem Tag backe ich ihn regelmäßig, denn er gelingt wirklich jedes Mal. Besonders gefällt mir, dass er trotz deutlich weniger Zucker wunderbar saftig bleibt. Die Äpfel sorgen ganz von allein für eine angenehme Süße und der Joghurt macht den Teig locker, ohne dass man große Mengen Butter braucht. Mittlerweile fragen mich Freunde sogar nach dem Rezept, wenn sie den Kuchen probiert haben. Für mich ist das der beste Beweis, dass ein einfacher Kuchen nicht kompliziert sein muss, um alle zu begeistern.

Zutaten
4–5 mittelgroße Äpfel
250 g Dinkelmehl (Type 630)
2 Eier
150 g griechischer Joghurt
70–80 g Zucker oder Erythrit
50 ml neutrales Pflanzenöl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Etwas Zitronensaft
Optional: gehobelte Mandeln zum Bestreuen
Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Damit sie schön hell bleiben, direkt mit etwas Zitronensaft vermengen.

Die Eier zusammen mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen, bis die Masse deutlich heller geworden ist. Danach den griechischen Joghurt, das Öl und die Vanille unterrühren. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen und nach und nach unter die flüssigen Zutaten heben. Nur kurz verrühren, damit der Teig später schön locker bleibt.

Zum Schluss die Apfelwürfel vorsichtig unterheben, sodass sie sich gleichmäßig im Teig verteilen. Den Teig in die vorbereitete Springform geben und nach Wunsch mit einigen Mandelblättchen bestreuen.

Den Kuchen etwa 40 bis 45 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Bleibt kein Teig mehr daran kleben, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden. Vor dem Anschneiden etwas auskühlen lassen, damit sich die Aromen vollständig entfalten können.

Tipps

Am besten schmeckt der Kuchen mit leicht säuerlichen Apfelsorten wie Boskoop oder Elstar, weil sie nach dem Backen besonders aromatisch bleiben. Wer den Kuchen noch etwas saftiger möchte, kann einen zusätzlichen Apfel in den Teig geben. Am zweiten Tag schmeckt er oft sogar noch besser, da die Äpfel über Nacht noch mehr Feuchtigkeit an den Teig abgeben. Serviert mit etwas griechischem Joghurt oder Skyr wird daraus ein wunderbar leichter Kuchen, der perfekt zum Nachmittagskaffee passt und trotzdem nicht unnötig schwer ist.

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